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07.05.2011 von Annalena Jäger, Larissa Waibel, Muriel Baumer

Ein wenig verschlafen, aber top motiviert, trafen wir uns früh am Samstagmorgen am Hauptbahnhof Zürich. Motto gerecht als Unterschriftensammler, Strassenmusiker, Gangster und Bänker verkleidet, lernten wir erst einmal unsere BG-Gruppe und die Stadt Zürich bei einem Stadtgame besser kennen. Wir hatten alle einen Brief des Zürcher Stadtrats bekommen, welcher die vier Bevölkerungsgruppen aufforderte, die Stadt wegen Überbevölkerung zu verlassen. Danach reisten wir auf die Mörlialp. Doch die gute Stimmung und das schöne Wetter trügte - es gab ein Problem: Die Mörlialp bot nur Platz für eine der vier Gruppen. Es lag nun also an uns, zu beweisen, wer sich am besten eignete für ein Leben auf der Mörlialp.
Gesteckter Achter, Spanner, Blachenbund, Kroki, Morsen... Am Sonntagmorgen beschäftigten wir uns mit der Pioniertechnik. Am Nachmittag hatten wir den ersten von vier Gruppenblöcken. In den BG-Gruppen wurden wir mit Rollenspielen, Gesprächen, Theorie und vielen Spielen aufs Leiterdasein vorbereitet. Der Spass kam dabei nie zu kurz... Am Abend war ein Nachtgeländegame angesagt. Während der ganzen Woche spielten wir untereinander ein mörderisches Kussspiel. Bei diesem Nachtgeländegame kam es zu besonders vielen Mordopfern.
Am Montag stand die Wanderung auf dem Programm. Nach kurzer Zeit begann es zu regnen. Die Stimmung wurde dadurch jedoch nicht getrübt. Wir wanderten weiter, bis zu unserem Picknickplatz. Dank unseren starken Jungwächtern hatten wir schnell ein regensicheres Blachendach über dem Kopf. Doch wir mussten das Biwakieren trotzdem abbrechen, weil das Wetter nicht mitspielte. Nach einigen Umwegen und vielen geretteten Fröschen (und auch einigen Toten...) erreichten wir spätabends das Lagerhaus.
Einigermassen ausgeschlafen spielten wir alle zusammen das Warenhausgame. Bei Heiratsanträgen an Besen, beim Vorsingen eines Rezeptes und bei möglichst erotischem Rüebliessen konnten die BG-Gruppen Ressourcen verdienen. Mit denen wir uns zum Beispiel Museen, Stadien und Seen kaufen konnten, um uns während der ganzen Woche hindurch eine Stadt aufzubauen. Am Abend entspannten wir uns beim Ego-Easy-Abend. Wir relaxten und takten es easy.
Am Mittwoch waren wir erstmals selbst an der Reihe. Bei selbstorganisierten Blöcken kämpften und spielten wir was das Zeug hielt. Am Abend kam es zu einem weiteren Nachtgame, bei dem wir ohne zu Reden in Gruppen verschiedene Rätsel lösen mussten. Nur auf dem Mädchenklo durfte geredet werden (die ganze Gruppe jeweils in einer Kabine)...
Die zweite Hälfte der Teilnehmerblöcke folgte am Donnerstag. Abends lebten wir unsere Kreativität in den Ateliers aus. Wir backten, bauten eine Sauna (mit Schnee, für den wir extra in die Berge stiegen) und spielten Theater.
Bei unserem letzten Geländegame bauten wir unsere Städte aus. Leider waren diese nicht von langer Dauer, weil alle Städte von Umweltkatastrophen heimgesucht wurden. So entschlossen wir uns also ganz spontan, am Samstag den Kurs zu beenden und mit allen Bevölkerungsgruppen zurück nach Zürich zu reisen.

Der GK 2011 hatte einen einzigen Fehler. Er war schlicht und einfach zu kurz!!

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